Qigong des Fliegenden Kranichs

Diese Methode geht zurück auf Zhao Jin Xiang, der sich selber durch das Studium alter Qigong Texte, die Beschäftigung mit den fünf Elementen und der Yin-Yang Lehre sowie durch intensives Üben von bewegtem und meditativem Qigong von einer schweren Erkrankung heilte. Nachdem er sich von der Tuberkulose völlig erholt hatte, entwickelte er in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts aus dem Bedürfnis heraus, auch anderen Menschen das Üben nahe zu bringen, eine Qigong Form, die Bewegung und Ruhe miteinander verknüpft, die Meridiane durchlässig macht und wichtige Energietore öffnet.

Ab 1980 begann er „Fliegender Kranich Qigong“ in den Parks in Bejing zu unterrichten und innerhalb kürzester Zeit hatte er Millionen von Anhängern und löste mit den Qigong Boom der 80er Jahre in China aus.
Die Übung besteht aus fünf Teilen in Bewegung und einem sechsten Teil, in dem man still steht und sich Bewegung aus der Tiefe heraus von alleine einstellen kann.

Die einzelnen Abschnitte bilden zusammen einen komplexen Ablauf von Bewegungen, die uns ziemlich schnell das Fließen des Qi spüren lassen. Diese Übungsmethode ist allerdings nicht für jeden Anfänger geeignet, ich unterrichte sie in der Regel in Gruppen, die schon einige Zeit Qigong Basisübungen gemacht haben.

Buchempfehlung: „Qigong- der Fliegende Kranich“ von Astrid Schillings und Petra Hinterthür